Halbzeit 2026 – Eine Beobachtung, die meine Arbeit verändert hat
- 15. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Vor einigen Tagen habe ich auf meine Angebote und Veranstaltungen der letzten Jahre geschaut.
Dabei ist mir etwas aufgefallen.
Noch vor einiger Zeit standen bei mir häufig ETFs im Mittelpunkt.
Meine Workshops hießen „Mit ETF zur Zweitrente“.
Mein Kompaktmentoring trägt bis heute diesen Namen.
Viele Gespräche drehten sich um Depotwahl, ETF-Auswahl oder Sparpläne.
Heute spreche ich mit meinen Kundinnen zwar immer noch über ETFs.
Aber ich beschäftige mich viel stärker mit der Frage:
Wie treffen Menschen gute Geldentscheidungen?

In den vergangenen Monaten habe ich viele Frauen kennengelernt, die längst wussten, dass sie sich um ihre Geldanlage kümmern sollten.
Sie hatten Bücher gelesen.
Podcasts gehört.
Mit Banken gesprochen.
Informationen gesammelt.
Und trotzdem blieb das Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto.
Nicht weil Wissen fehlte.
Sondern weil die Entscheidung fehlte.
Diese Beobachtung begegnete mir so häufig, dass sie meine Arbeit verändert hat.
Ich beschäftige mich heute viel weniger mit der Frage:
Welcher ETF ist der richtige?
Und viel stärker mit der Frage:
Wie treffen Menschen gute Geldentscheidungen?
Denn genau daran scheitert Geldanlage oft.
Nicht an fehlendem Wissen.
Sondern an Unsicherheit, widersprüchlichen Informationen und der Sorge, einen Fehler zu machen.
Eigentlich ist das auch kein Wunder.
Fast jede Woche entstehen neue Fragen:
Sind die Aktienmärkte nach den jüngsten Rekorden noch attraktiv?
Sollte Geld lieber auf dem Tagesgeldkonto bleiben?
Ist das geplante Altersvorsorge-Depot sinnvoll für mich?
Und was bedeutet der größte Börsengang der Geschichte für Anlegerinnen und Anleger? Muss man sich damit beschäftigen oder kann man solche Entwicklungen als ETF-Investorin gelassen an sich vorbeiziehen lassen?
Wer sich regelmäßig mit Geldanlage beschäftigt, findet heute mehr Informationen als jemals zuvor.
Die eigentliche Herausforderung besteht oft nicht darin, Informationen zu bekommen.
Sondern daraus die richtige Entscheidung für die eigene Situation abzuleiten.
Aus dieser Beobachtung ist letztlich auch mein FinanzKompass-Mentoring entstanden.
Und sie hat mich beim Schreiben meines dritten Buches begleitet.
Der Probedruck ist inzwischen bestellt und ich freue mich sehr darauf, das Buch bald in den Händen zu halten.
Der Titel lautet:
„Geldanlage 40+ – Entscheiden statt weiter zu überlegen“
Passender könnte er meine aktuelle Arbeit kaum beschreiben.
Für die zweite Jahreshälfte möchte ich diesen Weg konsequent weitergehen:
Frauen dabei unterstützen, ihr Vermögen zu strukturieren, gute Geldentscheidungen zu treffen und ins Handeln zu kommen.
Mich würde interessieren:
Welche Geldentscheidung schieben Sie aktuell vor sich her?
Haben Sie auch die Erfahrung gemacht, dass Informationen oft gar nicht das eigentliche Problem sind?
Ich freue mich über Ihre Gedanken und Rückmeldungen.
Ich bin gespannt, welche Gespräche, Begegnungen und Entwicklungen daraus entstehen.



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