Angst vor Verarmung - wie Frauen heute klug reagieren können
- 4. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Jan.
Die Angst vor Verarmung ist kein Randthema mehr. Immer mehr Frauen, selbst mit gutem Einkommen oder geerbtem Vermögen, spüren: Da ist etwas, das unter der Oberfläche drückt.
Was früher vielleicht noch eine vage Sorge war, hat heute oft klare Konturen:
„Was, wenn mein Geld nicht reicht?“
„Was, wenn ich Fehler mache?“
„Was, wenn ich mich nie wirklich sicher fühle?“
Diese Angst betrifft nicht nur Menschen mit wenig Geld. Sie betrifft Menschen mit Verantwortung: Für sich, für andere, für das, was sie sich aufgebaut haben.

Die Angst vor Verarmung ist real, aber nicht absolut
Schon 2010 sagte der Psychologe Egon Fabian im Interview mit der WirtschaftsWoche:
„Angst hat eine große Anziehungskraft.“
Was er damit meinte: Medien, Krisen und wirtschaftliche Unsicherheiten sorgen für eine Daueranspannung. Eine Angst löst die nächste ab, von der Pandemie über die Inflation bis zu den Zöllen.
Das Ergebnis: Viele Menschen fühlen sich überfordert, gelähmt, ohnmächtig.
Doch Angst muss nicht immer destruktiv sein. Konstruktive Angst kann uns wach machen. Und zu etwas Neuem führen: Interesse. Klarheit. Verantwortung.
Drei Wege zu mehr Klarheit
Egal, ob Sie Einsteigerin sind oder mit großen Beträgen zu tun haben, wichtig ist: Nehmen Sie Ihre Situation ernst, ohne sich klein zu machen.
Hier drei Ausgangspunkte für mehr Klarheit:
1. Kein Wissen? Kein Problem – solange Sie starten. Sie müssen keine Finanzexpertin sein. Sie dürfen anfangen, Fragen zu stellen, sich einzulesen oder Unterstützung zu holen. Die Aktienmärkte laufen Ihnen nicht weg. Aber Ihr gutes Gefühl könnte es.
2. Gutes Einkommen, aber am Monatsende bleibt wenig? Zeit, Bilanz zu ziehen: Was kommt rein? Was geht raus? Und was davon ist wirklich notwendig oder nur Gewohnheit? Viele Frauen erschrecken sich nicht über ihre Finanzen, sondern über ihr eigenes Tempo, wenn sie erstmal anfangen, hinzuschauen.
3. Schon lange „eigentlich“ investieren wollen? Die aktuelle Marktlage kann Ihr Einstieg sein. Nicht alles auf einmal, nicht auf Risiko, sondern mit System. Fallende Kurse sind nicht Ihr Feind, sondern die Einladung, langfristig zu denken.
Fazit
Die Angst zu verarmen ist oft ein Weckruf – kein Urteil. Ein Hinweis darauf, dass etwas sortiert, verstanden oder neu ausgerichtet werden möchte.
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Und Sie dürfen selbst entscheiden, wann und wie Sie beginnen.
Wenn Sie merken, dass Sie sich an dieser Stelle mehr Orientierung wünschen, ist ein Einführungsmentoring ein ruhiger nächster Schritt.
Herzlich Christine Schremb


Kommentare